Luchsmonitoring in Bayern: Populationen in Nordbayern festigen sich
Neue Monitoringdaten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) belegen, dass sich Luchse im nordostbayerischen Raum langsam etablieren. Der bayernweite Bestand ist auf dem Vorjahresniveau.
Im Frankenwald konnte zum zweiten Mal in Folge die Reproduktion einer Luchsin bestätigt werden, auch im Fichtelgebirge und im Steinwald gab es erneut Nachwuchs. Im Monitoringjahr 2024/25 hat die HSWT in Bayern insgesamt 61 selbständige Luchse (älter als ein Jahr), sowie 28 Jungtiere nachgewiesen. Die Hochschule führt dieses Monitoring im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) durch. Ein Großteil der Tiere ist grenzüberschreitend im Dreiländereck Deutschland/Tschechien/Österreich unterwegs. 14 Weibchen hatten dieses Jahr Nachwuchs.
Nach wie vor eine stark gefährdete Tierart
Im Vergleich zu den Vorjahren ist der aktuelle Bestand stabil, unterliegt aber seit Jahrzehnten starken Schwankungen. Der Luchs in Bayern bleibt somit nach wie vor eine stark gefährdete Tierart. In einem aktuellen Forschungsprojekt „Populations- und Ausbreitungsdynamik des Luchses (Lynx lynx) in Bayern (PopLynx)“, das von 01.12.2025 – 30.11.2029 läuft und durch das LfU gefördert wird, untersucht die HSWT derzeit, wie hoch der Anteil an Individuen ist, die innerhalb von einem Jahr durch Tod oder Abwanderung verschwinden und durch Geburten oder Zuwanderung ersetzt werden. Dies lässt Rückschlüsse auf die Vitalität der Population zu.
Mithilfe aus der Bevölkerung erwünscht
Neben den etablierten Fotofallen in bekannten Luchsgebieten sind vor allem Hinweise aus der Bevölkerung, im besten Fall mit Belegfotos, ein wichtiges Standbein des Monitorings. „Um die Zahlen der Luchspopulation in Bayern möglichst realitätsnah abzubilden, sind wir aufgrund der Größe des Gebiets auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen“, so Prof. Dr. Volker Zahner, der verantwortliche Leiter des Luchs-Projekts an der HSWT. Vor allem Jäger können hier einen wertvollen Beitrag leisten, indem sie Fotofallen-Bilder aus ihren Revieren teilen. Die HSWT und das LfU setzen hierbei auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und der örtlichen Bevölkerung und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Um die Entwicklung der Luchse möglichst gut nachvollziehen zu können, wird darum gebeten, die Luchshinweise und Fotofallenbilder direkt an die HSWT (luchs.projekt@hswt.de) oder alternativ an die Fachstelle Große Beutegreifer des LfU (Tel. 09281 1800-4640, tägl. 10 – 16 Uhr, fachstelle-gb@lfu.bayern.de) zu schicken.
Text: Friederike Wanzner, HSWT
Bilder: Miriam Hansbauer
Der Bauernkrieg von 1525 aus forstlicher Sicht
Forstlicher Forschungsbericht 226 herausgegeben von Joachim Hamberger und Richard Mehler
Der Bericht untersucht den Deutschen Bauernkrieg von 1525 aus einer bislang wenig beleuchteten ökologischen Perspektive und stellt den Umgang mit Wald und Allmende in den Mittelpunkt historischer Konflikte. Neben politischen und religiösen Ursachen wird gezeigt, wie Bevölkerungswachstum, zunehmender Druck auf gemeinschaftliche Ressourcen und die Entstehung neuer forstlicher Rechtsordnungen (z. B. Weistümer, territoriale Forstordnungen) das Verhältnis von Bauern und Obrigkeit prägten.
Ein zentraler Punkt ist die Analyse der Zwölf Artikel von Memmingen (1525), in denen die Bauern freien Zugang zu Wald, Holz und Jagd als Gemeingut forderten – ein früher Vorstoß zu nachhaltiger Ressourcennutzung und sozialer Verantwortung. Der Bericht dokumentiert, wie nach der Niederlage der Bauern die feudale Ordnung und das kodifizierte Forstrecht die Allmende stärker unter staatliche Kontrolle stellten, während gleichzeitig erste forsttechnische Innovationen (Niederwaldwirtschaft, Nadelholzsaat) eingeführt wurden, um den steigenden Nutzungsdruck zu bewältigen.
Wald ist heute wie damals schon immer mehr als nur ein einfacher Holzlieferant gewesen. Der Wald ist Lebensraum, Wirtschaftsgrundlage, Energieträger und vieles mehr. Er war ein Mitauslöser des Aufstands der Bauern - vor allem wegen der Holznutzung und der Jagdausübung. Der Konflikt um die gerechte Nutzung des Waldes ist ein Dauerthema - und das nicht nur in forstlichen Kreisen, sondern in der gesamten Gesellschaft - und auch heute wieder aktueller denn je.
"Der Bauernkrieg ist Geschichte - aber viele Fragestellungen sind aktuell."
- Staatsminister a. D. Josef Miller in seiner Eröffnungsrede zur Tagung in Memmingen
Informationstafel erinnert an Vordenker des Waldbaus
Mischwälder, naturnaher Waldbau – spätestens seit den Borkenkäferkalamitäten der vergangenen Jahre sind Konzepte auch großen Teilen der Bevölkerung ein Begriff.
Dabei sind die Ideen nicht neu, bereits im 19. Jahrhundert lehrte ein Mann diese Waldbaumethoden: Karl Gayer.
Zwei Jahrzehnte lang wirkte an der Königlich-Bayerischen Nationalen Forst-Lehranstalt in Aschaffenburg und legte wichtige Grundsteine für Waldbewirtschaftung und sein weiteres Wirken.
In Gedenken an ihn wurde nun in Aschaffenburg-Strietwald eine Informationstafel aufgestellt.
Und zwar genau da, wo der Vordenker des Waldbaus Versuche mit Sitka-Fichte, Douglasie und Tulpenbaum durchführte, die man dort heute noch finden kann.
Etwa bei einem Spaziergang über den Europäischen Kulturweg Aschaffenburg 1 Strietwald, dessen Teil die Tafel nun ist.

Oberbürgermeister Jürgen Herzing (Mitte), David Scheuthle vom Forstamt der Stadt Aschaffenburg (rechts)
und Dr. Gerrit Himmelsbach vom Unterfränkischen Institut für Kulturlandschaftsforschung an der Universität Würzburg / Archäologisches Spessart-Projekt e. V.
Text: J. Pleyer (ZWFH)
Bild: Dr. Gerrit Himmelsbach
Neuer APD für den Forstbereich an der TUM
Prof. Dr. Peter Annighöfer bekleidet seit Oktober 2025 die Stelle des Academic Program Directors (kurz APD). Er folgt auf Prof. Dr. Thomas Knoke, welcher die Aufgabe zuvor übernahm. Stark unterstützt wird er dabei von Prof. Dr. Michaela Eder, die als Team eng zusammenarbeiten.

Als Academic Program Director obliegt Peter Annighöfer die fachliche und strategische Steuerung der forstlichen Fachbereiche. Er hat den Vorsitz für verschiedene Gremien, wie dem Qualitätszirkel, ist auf Ebene der TUM Mitglied im Study and Teaching Council und auf Ebene der School Mitglied im Teaching Committee.
Annighöfer und Eder kümmern sich in enger Zusammenarbeit um die Entwicklung der ihnen zugeordneten Studiengänge und vertreten diese fachlich nach innen und außen (u. a. Berufsverbände, Kammern, Interessenvertretungen). Darüber hinaus steuern sie die Identifikation der Lehrbedarfe und tragen diese über den Vice Dean Academic and Student Affairs in die Berufungsplanungen.
Link mit Kontaktdaten: https://www.ls.tum.de/ls/ueber-uns/academic-program-directors/
Text: J. Hiller (ZWFH), S. Lindig (TUM)
Bild: J. Hiller (ZWFH)
Grüne Woche 2026: Genuss- und Urlaubschätze bringen ein gutes Stück Bayern nach Berlin

Vom16. bis 25. Januar präsentiert sich der Freistaat Bayern auf der Grünen Woche Berlin mit einem starken weiß-blauen Auftritt in derBayernhalle (Halle 22b). Mit vielfältigen kulinarischen Schätzen, touristischen Angeboten und bayerischer Gastlichkeit wird die Halle erneut zu einem besonderen Erlebnisraum. Bayerns Ernährungs- und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber betont, dass die Grüne Woche auch 2026 ein Schaufenster der vielen Facetten Bayerns sei und Besucherinnen und Besucher aus aller Welt anziehe
Rund 80 bayerische Aussteller präsentieren ihre Produkte – von Edelbränden und Frankenweinen über Honig und Nürnberger Bratwürste bis hin zu Bergkäsen und regionalen Fleischspezialitäten. Ergänzt wird der Auftritt durch Tourismusverbände aus ganz Bayern, die Urlaubsregionen und Angebote wie Urlaub auf dem Bauernhof vorstellen. Besonders die Sonderfläche „Servus Urlaub“ soll Lust auf Ferien in allen bayerischen Regionen machen.
Abgerundet wird der Messeauftritt durch den traditionellen bayerischen Biergarten sowie ein lebendiges Bühnenprogramm mit Musik- und Trachtengruppen, das bayerische Lebensfreude erlebbar macht. Die Grüne Woche bietet zudem eine wichtige Plattform für Austausch, Vernetzung und politische Gespräche auf nationaler und internationaler Ebene.
Bild: Krautbauer/StMELF
Horizon Europe 2026–2027: EU investiert 14 Milliarden Euro in Forschung, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit

Die Europäische Kommission hat das Hauptarbeitsprogramm von Horizon Europe für die Jahre 2026–2027 verabschiedet. Mit einem Gesamtbudget von 14 Milliarden Euro stärkt die EU gezielt ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit in Forschung und Innovation. Im Mittelpunkt stehen zentrale Prioritäten wie Klimaneutralität, die verantwortungsvolle Nutzung Künstlicher Intelligenz sowie die Stärkung der europäischen Resilienz. Gleichzeitig bildet das Programm den Abschluss der aktuellen Horizon-Europe-Förderperiode (2021–2027).
Ein besonderer Fokus liegt auf neuen horizontalen Ausschreibungen, die gesellschaftliche und technologische Schlüsselthemen adressieren. Dazu zählen unter anderem der Clean Industrial Deal mit 540 Millionen Euro zur Förderung sauberer Technologien und zur Dekarbonisierung energieintensiver Industrien sowie die Ausschreibung „AI in Science“ mit 90 Millionen Euro zur Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Anwendungen in Forschung und Wissenschaft. Ergänzend unterstützt die Neue Europäische Bauhaus-Fazilität mit über 210 Millionen Euro nachhaltige und inklusive Stadtentwicklungsprojekte.
Darüber hinaus investiert Horizon Europe gezielt in Talente, Forschungsinfrastrukturen und Innovationsökosysteme. Programme wie Choose Europe im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen fördern internationale Forschende, während zusätzliche Mittel für Forschungsinfrastrukturen, ERA Chairs sowie für Startups und Scaleups den europäischen Forschungs- und Innovationsraum weiter stärken. Das Arbeitsprogramm setzt zudem auf deutlich weniger Bürokratie: Es ist rund ein Drittel kürzer als zuvor und konzentriert sich auf größere, wirkungsstärkere Projekte mit vereinfachten Antragsverfahren.
Die Bayerische Forschungsallianz (BayFOR) unterstützt bayerische Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Startups bei der strategischen Einordnung, der Partnersuche und der erfolgreichen Antragstellung im Rahmen von Horizon Europe 2026–2027.
Bild: Boris Mittermeier
Liebe Leserinnen und Leser,
Wir leben in einer dynamischen Zeit und viele Veränderungen wie die künstliche Intelligenz oder veränderte internationale Beziehungen – betreffen direkt oder indirekt auch den Bereich Wald–Forst–Holz. Und der Klimawandel schreitet – auch wenn er politisch derzeit eher auf den hinteren Rängen steht – ungebremst voran.
Unsere Aufgaben als Zentrum bleiben daher groß: Wir entwickeln innovative Lösungen für ein zukunftsfähiges Waldmanagement und eine klimaschonende Wirtschaftsweise. Dabei sind die Voraussetzungen in Bayern aktuell gar nicht so schlecht. Holz als umweltfreundlicher Rohstoff ist nachgefragt und erzielt gute Preise, die Holzvorräte in unseren Wäldern sind hoch, und wir betreiben nachhaltige Waldwirtschaft mit gut ausgebildetem Personal.
Das Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan ist hier ein wichtiger Baustein. Jährlich beginnen rund 500 Studierende ihr Studium am Forstcampus, hinzu kommen zahlreiche, oft international vernetzte Forschungsprojekte sowie vielfältige Aktivitäten im Praxistransfer – von klassischen Schriftstücken bis hin zum „Forstcast“. Als langjähriger Kenner des Standorts freut es mich besonders, dass die forstlichen Professuren der TUM, die forstliche Fakultät der HSWT und die LWF so gut zusammenarbeiten. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Forschungsprojekt A-DUR, in dem die Zentrumsinstitutionen wissenschaftliche Grundlagen für den Naturwald in den Isarauen erarbeiten, um daraus gemeinsam mit Praxispartnern Strategien für die zukünftige Behandlung dieses Juwels in unserer Nachbarschaft zu entwickeln.
Unser Zentrum lebt von den positiven Kontakten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und von der Vernetzung mit zahlreichen Partnern. Ich möchte mich bei allen bedanken, die auch im vergangenen Jahr die Aktivitäten unseres Forstzentrums unterstützt haben, sowie bei den Beschäftigten der Geschäftsstelle für ihren großen Einsatz.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien im Namen des gesamten Forstzentrums
ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2026.
Ihr

Prof. Dr. Andreas Rothe
Leiter des Zentrums Wald Forst Holz Weihenstephan
Ein Mammutbaum erstrahlt: kalifornischer Gigant leuchtet

Mit einem feierlichen Countdown, einer Laudatio und gemeinsamem Gesang hat das Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan am 1. Dezember 2025 den Advent eingeläutet. Der Anlass war außergewöhnlich: Nicht eine Tanne, sondern ein Riesenmammutbaum wurde zum Zentrums-Christbaum. Rund 1.000 energiesparende LEDs lassen die immergrüne Krone des etwa 21 Meter hohen Sequoiadendron giganteum nun weithin sichtbar in der Dunkelheit strahlen und machen ihn zur neuen Attraktion des grünen Campus.
Der Baum wurde 1993 gepflanzt, als die Forstfakultät nach Freising-Weihenstephan verlegt wurde. Ziel war es, an ihrem neuen Standort möglichst viele unterschiedliche Baumarten zu zeigen, als lebendiges Lernumfeld für die Studierenden der Forstwissenschaft. Heute stehen rund 120 Arten aus aller Welt am Campus, in der sogenannten Dendrospirale.
Der Riesenmammutbaum hat seine Heimat eigentlich weit entfernt: an den Westhängen der Sierra Nevada in Kalifornien, in Höhenlagen zwischen 1.350 und 2.500 Metern. Dort können seine Artgenossen über 80 Meter Höhe und mehr als 1.500 Kubikmeter Holzvolumen erreichen und ein Alter von über 2.000 Jahren. Der berühmteste Vertreter, der „General Sherman“ im Sequoia National Park, gilt als das voluminöseste lebende Wesen der Erde. Im Vergleich dazu ist der Freisinger Mammutbaum noch ein junger Spross.
Forschungsseitig ist die Art besonders spannend, denn sie gilt als sehr feuerresistent und leistungsstark im Holzaufbau. Gleichzeitig gibt es bislang nur wenige verlässliche Erkenntnisse zur langfristigen Klimaanpassung dieser Baumart in Bayern. Die Bayerische Forstverwaltung empfiehlt daher, Riesenmammutbäume vorerst nur unter wissenschaftlicher Begleitung und auf kleinen Flächen zu pflanzen. In Weihenstephan begleiten Forschende der TUM, der HSWT und der LWF die Entwicklung solcher Flächen und untersuchen, wie sich nicht-heimische Baumarten als Ergänzung in unseren künftigen Wäldern behaupten könnten.
Die festliche Beleuchtung verdeutlicht zugleich, wie moderne Forschung, Tradition und Nachhaltigkeit zueinanderfinden können. Die LED-Technik sorgt dafür, dass der Stromverbrauch mit etwa 63 Watt pro Stunde äußerst gering bleibt, sodass der leuchtende Christbaum auch energetisch ein Zeichen setzt. Die Idee wurde gemeinsam mit zahlreichen Partnern umgesetzt: dem Förderverein des ZWFH, der Stadt Freising, der Werkfeuerwehr der Technischen Universität München sowie der Gebäudeverwaltung der TUM.
Die Adventsfeier rund um den Baum bot Studierenden, Lehrenden, Forschenden und Mitarbeitenden die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, gemeinsam zu singen und die besondere Atmosphäre zu erleben. Die Veranstaltung machte sichtbar, dass der Mammutbaum mehr ist als ein einzelner Exot. Er ist ein Treffpunkt, ein Blickfang und ein Symbol.
Mit seinem jungen kalifornischen Giganten wünscht das Zentrum Wald Forst Holz Weihenstephan allen eine frohe, friedliche und besinnliche Weihnachtszeit und freut sich auf viele weitere Jahre, in denen der Baum weiterwächst: in die Höhe, in die Forschung und in die Herzen der Menschen, die täglich an ihm vorbeikommen.
Einen Bericht des Merkurs finden Sie unter diesem Link: Riesenbaum mit 1000 LED-Lämpchen geschmückt – „Der schönste von ganz Oberbayern“
Bild: Foto Lehmann
Crecimiento y Producción Forestales
Das Lehrbuch "Grundlagen der Waldwachstumsforschung" von Prof. Dr. Hans Pretzsch ist nun in spanischer Sprache unter dem Titel "Crecimiento y Producción Forestales" erschienen. Der Titel ist beim Springer Verlag erhältlich.
Im Jahr 2019 erscheinte die zweite Auflage des Lehrbuchs in deutscher Sprache. Es vermittelt umfassende Grundlagen des Waldwachstums, führt in neue Denkweisen und Methoden der Waldwachstumsforschung ein und zeigt Wege zur nachhaltigen Nutzung und Entwicklung von Wäldern auf.
"Dieses Buch fasst den Wissensstand über die Struktur und das Wachstum von Bäumen und Waldbeständen zusammen. Es ist die zweite und komplett überarbeitete Auflage der 2002 erstmals erschienenen „Grundlagen der Waldwachstumsforschung“. Das Buch vermittelt wie Bäume und Bestände wachsen, waldbaulich behandelt werden, auf Störungen reagieren und mathematisch nachgebildet werden. Die aufgezeigten neuen Denkmuster und Methoden schaffen ein Verständnis für das System Wald als Ganzes. Dieses Verständnis trägt zur nachhaltigen Entwicklung und Nutzung der Wälder in der Zukunft bei. Das Buch basiert auf Lehrveranstaltungen zu diesen Themen an der LMU und der TUM in München. Es ist sowohl für Studierende als auch für Wissenschaftler und Praktiker in den Bereichen Forstwissenschaft, Wald- und Landschaftsökologie, Naturschutz, Ressourcenmanagement und urbane Forstwissenschaft gedacht." (die Verlagsseite über die deutsche Fassung, https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-58155-1)
Overview in spanish
"Crecimiento y Producción Forestales, Fundamentos y Aplicaciones a la Gestión es el primer y único libro de su tipo, una obra maestra que recoge todos los conocimientos sobre crecimiento y producción forestal europea, actualizados y en lengua española.
Este libro es una adaptación y traducción de la aclamada segunda edición de Grundlagen der Waldwachstumforschung escrito por el Prof. Hans Pretzsch y publicado en alemán en 2019 por la Editorial Springer. El libro conserva lo esencial de la obra original en cuanto a su contenido, pero ha sido enriquecido con revisiones detalladas y actualizaciones de cada tema. Con la ampliación de la autoría, los conocimientos transmitidos se extienden desde las zonas climáticas templadas a las boreales, continentales y mediterráneas. Tanto los ejemplos como los resultados experimentales y los modelos tienen un enfoque más internacional y generalizable, lo que hace que esta obra alcance a un público mucho más amplio.
El contenido de este libro se basa en clases magistrales impartidas por el Prof. Pretzsch en universidades de Alemania, y como tal, tiene un enfoque altamente pedagógico. Esta obra es una guía esencial en biometría, dinámica forestal, modelización y producción forestales. Por lo tanto, se convertirá en un recurso fundamental para estudiantes e investigadores de Ciencias Forestales de habla hispana." (https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-69516-6#affiliations)
More information here: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-69516-6#affiliations


